Bunkerbesichtigung
Hans, ein ehemaliger Kollege von Wanderfreundin Doris, erwartet uns schon in einem oberirdischem Gebäude.
Dort hält Hans als Einführung einen ca. einstündigen Vortrag über Entstehung und Nutzung des Bunkers.
Es ist der Bunker des Ministeriuns für Inneres (MdI) der DDR, d.h. der Polizei. Der Minister hätte hier Unterschlupf gefunden und seine Anweisungen erteilt. Dazu waren u.a. 400 Telefonleitungen in den Bunker verlegt.
Getarnt war der Bunker als Schulungsobjekt des MdI.
Vom oberirdischen Gebäude führt eine Treppe direkt hinunter in den Bunker.
Hans führt uns dann auch so ca. 1 Stunde durch den Bunker und erklärt die Funktion und technische Ausstattung.
Im Erstfall hätten hier ca. 200 Personen im Bunker gearbeitet und nochmals die gleiche Anzahl oberirdisch, soweit noch möglich.
Der ganze Bunker war für eine Nutzungszeit von lediglich 3 Tagen ausgelegt.
Auch wenn der Bunker 10 Jahre lang nach der Wende für Jedermann offen zugänglich war und durch Vandalismus fast alles zerstört wurde, war der Bunker doch ziemlich beeindruckend.